Domke Miriam

Andacht zum Monatsvers Apg 17,27

 

Gott ist nicht ferne von einem jeden unter uns. Denn in ihm leben, weben und sind wir.“

 

Nach meinem Theologiestudium, am Anfang meines Vikariats,

habe ich eine besondere Reise gemacht.

Unvorstellbar für mich, gerade in dieser Corona Zeit.

Ich war zusammen mit meiner Mama und meiner Schwester unterwegs.

So ein richtiger Frauenurlaub.

Viel hatten wir schon gesehen, uns ausgetauscht, eine gute Zeit verbracht.

Und dann: ein lauer Sommerabend. Es ist der letzte einer

wunderschönen Reise nach Griechenland. Guter Wein, gutes Essen, alles gut also?

Füting FrankMan muss Gott mehr gehorchen als den Menschen (Apostelgeschichte 5,29)

 

Der Monatsspruch im Juni stellt uns vor einer schweren Frage: Ist es möglich, im Gott-Gehorsam zu leben?

Ich denke an Abraham: im Gehorsam auf Gott ist er bereit seinen Sohn Isaak zu opfern! Sein Gehorsam gegenüber Gott schließt den Tod mit ein. Ich denke an Jesus Christus, der Gehorsam am Kreuz stirbt – und sagt: nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe.

202106 Hand am OhrWer hat diesen Satz gesprochen, unter welchen Umständen ist er gesagt worden:

Barth Ernst-Martin„Singen mit Herz und Mund“

 




Liebe Gemeinde,

wann haben Sie zuletzt so richtig gesungen? Aus vollem Herzen! Vor lauter Glück!? Ich vermute, das ist lange her. Aber es kommt vor, dass unser Herz überspringt vor Freude und wir nicht wissen wie wir das ausdrücken können. Dann atmen wir tief ein und singen mit Herz und Mund. In einem Lied von Paul Gerhardt heißt es genau so: „Ich singe dir mit Herz und Mund, Herr meines Herzens. Lust, ich sing und mach auf Erden kund, was mir von dir bewusst.“ (Evangelisches Gesangbuch Nr.324)

Zachau ElgaERLÖST LEBEN

 Osterfoto 2021 small

Haben Sie schon unsere Osterbanner wahrgenommen? An den Kirchen in unserer Gemeinde sind sie zu sehen ebenso wie vor Kirchen und Gemeindehäusern in anderen Gemeinden in Gelsenkirchen, Wattenscheid und Herne. Pfarrerin Katharina Blätgen, unsere langjährige Öffentlichkeitsreferentin, die nun in den Ruhestand tritt, hat sie gestaltet.

Roth Martin

 

Jesus antwortete: Ich sage euch: Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien.

Monatsspruch März Lukas 19, 40

 

„…das schreit doch zum Himmel!“

 

Was gibt es nicht für Unrecht und Leiden in der Welt, und keiner unternimmt etwas dagegen.

 

Schlimmer noch: es wird gar nicht wahrgenommen oder es bedrängt uns so sehr, dass wir es gar nicht näher an uns heranlassen.

Das Internet lädt und das globale Schreien ins Gewissen hoch, und wir sind nur entsetzt.

 

Flüchtende, die im Mittelmeer ertrinken; die in überfüllten Lagern hausen müssen…

Unsere Erde schreit zum Himmel. Das Klima, die Artenvielfalt und noch vieles mehr sind massiv bedroht. Diese Liste ließe sich immer weiter fortsetzen, aber es ist zu schrecklich und bewirkt doch nur, dass ich mich entsetzt abwende.

 

Auch das Leiden, welches die Corona Krise mit sich gebracht hat, setzt uns zu. Die Krankheitsverläufe, die vielen Toten, die Isolation mit ihren schlimmen Folgen - all das bedrängt uns täglich. Wer fragt danach?

Spelsberg Peter

Geistliches Wort für Februar 2021




Freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel aufgeschrieben sind.
Lukas 10, 20 - Monatsspruch für Februar 2021


Sophia heißt „die Weise“, Andreas heißt „der Tapfere“.

Namen haben eine Bedeutung.

Eltern suchen diese meist mit viel Bedacht aus.

Der Name begleitet uns ein ganzes Leben, ob wir mit ihm zufrieden sind oder nicht.

Wir können einander ansprechen - beim Namen nennen.

Er sagt: Du bist nicht nur eine Nummer - du bist Klaus oder Andrea, Emilia oder Max.

Jemand beim Vornamen anreden sagt: „Ich kenne dich“ - „Du bist nicht irgendwer.“

Nicht nur auf der Geburtsurkunde oder im Ausweis steht unser Name.

Es kommt noch viel besser:

Andacht zur Jahreslosung 2021






202101 Jahreslosung2021





(Bild zu finden unter: https://jahreslosung.net)

LOGOAK

Mutterseelenallein

 

Liebe Gemeinde,

Isoliert im Pflegebett - keiner darf hereinkommen - nur die vermummte Pflegerin. Lächeln unter dem Mundschutz. Berührungen mit Latexhandschuhen. Das ist grausam, wenn man sich nach Umarmungen sehnt!

Mutterseelenallein in den eigenen vier Wänden. Und von draußen droht weiterhin Gefahr. Viele von uns erleben dieses Jahr als einen großen Schmerz. Hoffentlich muss sich die totale Isolation der Pflegeheimbewohner jetzt nicht wiederholen!

Vielleicht haben wir auch die Erfahrung gemacht, dass Alleinsein nicht gleich Einsamkeit bedeuten muss. Dass sich ungeahnte Kräfte in uns öffnen, wenn wir in uns hineinhören, ins Gespräch mit unserer Seele kommen.

 

So wie Maria aus Magdala. Sie hatte Jesus verloren. Die Zukunft verbaut. Grenzenlos der Schmerz. Aber inmitten der Trostlosigkeit hört sie am Grab eine Stimme, die voller Liebe ihren Namen sagt: „Maria“.

Die Liebe ist der lange Atem des Lebens.

Einen liebevollen, behüteten Novembermonat wünscht Ihnen


Ihr Pastor Ernst – Martin Barth

Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum HERRN; denn wenn's ihr wohlgeht, so geht's euch auch wohl. (Jer 29,7)

Liebe Leserinnen und Leser,

als Monatsspruch begleitet uns im Oktober ein Vers des Propheten Jeremia. Wenn ich seine Worte lese, kann ich nur zustimmen: Das ist eine klare und positive Botschaft! Sie stammt aus alter Zeit und ist zugleich so passend und richtungweisend für unsere Gegenwart.

Die Worte stehen in einem Brief, den der Prophet Jeremia an die Judäer richtet, die nach Babylon ins Exil verschleppt worden sind, nachdem der babylonische König Nebukadnezar Jerusalem im Jahr 597 vor Christus erobert hatte.

Für die deportierten Menschen ist die Situation sehr schwer. Sie sind fern ihrer Heimat, 1000 km entfernt von ihrem Tempel in Jerusalem und hoffen auf ein baldiges Ende der Zeit im Exil. Da erreicht sie Jeremias Brief mit einer ganz anderen Zukunftsperspektive.