Zachau  ElgaLiebe Leserinnen und Leser,

 

in den vergangenen Wochen sind mir immer wieder Plakate aufgefallen, die anders aussehen als Werbeplakate sonst. Man merkt ihnen von weitem an: Hier geht es um etwas anderes. Keine Models, sondern echte Menschen sind darauf zu sehen. Sie wollen uns nicht zum Kaufen neuer, schöner Dinge anregen, sondern zum Beten.

 

Wenn ich mit dem Auto an der Ampel warte und auf eins der Plakate schaue, dann frage ich mich: „Klappt das? Dass Menschen sich durch Plakate inspiriert fühlen zu beten?“

Roth Martin

„Lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken.“

Monatsspruch Oktober Hebräer 10, 24

 

Anfang Oktober – Deutschland hat gewählt. Bei der Entstehung dieser Zeilen ist das Ergebnis noch unbekannt. Es werden sich aber sicherlich Koalitionen finden müssen. Wer wird sich mit wem zusammentun, um was zu erreichen? Was werden die leitenden Gedanken sein?

Geht es darum, hauptsache an der Macht zu bleiben oder an die Macht zu kommen?

Geht es um unser Land und somit um uns, all die Menschen, die hier leben und glücklich sein möchten? Geht es um unsere Haltung zu globalen Fragen wie beispielsweise Klimapolitik, Pandemie und der Umgang mit Flüchtenden?

 

Die neue Regierung wird richtig gefordert werden.

Spelsberg Peter

Monatsspruch September:

Ihr sät viel und bringt wenig ein; ihr esst und werdet doch nicht satt; ihr trinkt und bleibt doch durstig; ihr kleidet euch, und keinem wird warm; und wer Geld verdient, der legt's in einen löchrigen Beutel. Haggai 1, 6

 

Liebe Gemeinde!

 

Am Anfang des Monats September steht ein Wort des Propheten Haggai.

Es klingt nicht gerade ermutigend. Eigentlich ist es sogar total negativ.

Der ganze Satz klingt nach:

„Wir mühen uns ab, wie wir können, und am Ende bleibt doch nichts!“

Wir planen und machen, arbeiten und sparen. Doch am Ende steht die Frage:

„Was bleibt?“

Schmidt Peter

 


Domke Miriam

Andacht zum Monatsvers Apg 17,27

 

Gott ist nicht ferne von einem jeden unter uns. Denn in ihm leben, weben und sind wir.“

 

Nach meinem Theologiestudium, am Anfang meines Vikariats,

habe ich eine besondere Reise gemacht.

Unvorstellbar für mich, gerade in dieser Corona Zeit.

Ich war zusammen mit meiner Mama und meiner Schwester unterwegs.

So ein richtiger Frauenurlaub.

Viel hatten wir schon gesehen, uns ausgetauscht, eine gute Zeit verbracht.

Und dann: ein lauer Sommerabend. Es ist der letzte einer

wunderschönen Reise nach Griechenland. Guter Wein, gutes Essen, alles gut also?

Füting FrankMan muss Gott mehr gehorchen als den Menschen (Apostelgeschichte 5,29)

 

Der Monatsspruch im Juni stellt uns vor einer schweren Frage: Ist es möglich, im Gott-Gehorsam zu leben?

Ich denke an Abraham: im Gehorsam auf Gott ist er bereit seinen Sohn Isaak zu opfern! Sein Gehorsam gegenüber Gott schließt den Tod mit ein. Ich denke an Jesus Christus, der Gehorsam am Kreuz stirbt – und sagt: nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe.

202106 Hand am OhrWer hat diesen Satz gesprochen, unter welchen Umständen ist er gesagt worden:

Barth Ernst-Martin„Singen mit Herz und Mund“

 




Liebe Gemeinde,

wann haben Sie zuletzt so richtig gesungen? Aus vollem Herzen! Vor lauter Glück!? Ich vermute, das ist lange her. Aber es kommt vor, dass unser Herz überspringt vor Freude und wir nicht wissen wie wir das ausdrücken können. Dann atmen wir tief ein und singen mit Herz und Mund. In einem Lied von Paul Gerhardt heißt es genau so: „Ich singe dir mit Herz und Mund, Herr meines Herzens. Lust, ich sing und mach auf Erden kund, was mir von dir bewusst.“ (Evangelisches Gesangbuch Nr.324)

Zachau ElgaERLÖST LEBEN

 Osterfoto 2021 small

Haben Sie schon unsere Osterbanner wahrgenommen? An den Kirchen in unserer Gemeinde sind sie zu sehen ebenso wie vor Kirchen und Gemeindehäusern in anderen Gemeinden in Gelsenkirchen, Wattenscheid und Herne. Pfarrerin Katharina Blätgen, unsere langjährige Öffentlichkeitsreferentin, die nun in den Ruhestand tritt, hat sie gestaltet.

Roth Martin

 

Jesus antwortete: Ich sage euch: Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien.

Monatsspruch März Lukas 19, 40

 

„…das schreit doch zum Himmel!“

 

Was gibt es nicht für Unrecht und Leiden in der Welt, und keiner unternimmt etwas dagegen.

 

Schlimmer noch: es wird gar nicht wahrgenommen oder es bedrängt uns so sehr, dass wir es gar nicht näher an uns heranlassen.

Das Internet lädt und das globale Schreien ins Gewissen hoch, und wir sind nur entsetzt.

 

Flüchtende, die im Mittelmeer ertrinken; die in überfüllten Lagern hausen müssen…

Unsere Erde schreit zum Himmel. Das Klima, die Artenvielfalt und noch vieles mehr sind massiv bedroht. Diese Liste ließe sich immer weiter fortsetzen, aber es ist zu schrecklich und bewirkt doch nur, dass ich mich entsetzt abwende.

 

Auch das Leiden, welches die Corona Krise mit sich gebracht hat, setzt uns zu. Die Krankheitsverläufe, die vielen Toten, die Isolation mit ihren schlimmen Folgen - all das bedrängt uns täglich. Wer fragt danach?

Spelsberg Peter

Geistliches Wort für Februar 2021




Freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel aufgeschrieben sind.
Lukas 10, 20 - Monatsspruch für Februar 2021


Sophia heißt „die Weise“, Andreas heißt „der Tapfere“.

Namen haben eine Bedeutung.

Eltern suchen diese meist mit viel Bedacht aus.

Der Name begleitet uns ein ganzes Leben, ob wir mit ihm zufrieden sind oder nicht.

Wir können einander ansprechen - beim Namen nennen.

Er sagt: Du bist nicht nur eine Nummer - du bist Klaus oder Andrea, Emilia oder Max.

Jemand beim Vornamen anreden sagt: „Ich kenne dich“ - „Du bist nicht irgendwer.“

Nicht nur auf der Geburtsurkunde oder im Ausweis steht unser Name.

Es kommt noch viel besser: