Advent, Advent ein Lichtlein brennt!

 

Eigentlich eine schöne Zeit, Plätzchenduft erfüllt das Haus, Kerzenschein erwärmt die Herzen und die eine oder andere Tasse Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt ist vielleicht auch mal wieder schön, nach den Corona-Zwangspausen in den letzten beiden Jahren.

Doch irgendwie mag die Stimmung nicht so recht aufkommen.

Zumindest ist sie getrübt.

Krieg in der Ukraine und in Folge davon Energiekrise und Inflation.

Außerdem ist das Wetter irgendwie zu warm für November und Dezember.

Das kommt einem auch nicht richtig vor.

Da könnte man auch denken: Lass mich mit Advent in diesem Jahr in Ruhe.

Es ist nur so: Gott lässt uns nicht in Ruhe.

Er kommt in unsere Welt und stört unsere Kreise.

Er bringt Licht ins Dunkel unserer Tage.

Er lässt es hell werden, wo die Dunkelheit sich breitmachen will.

Er schenkt Mut, denen, die der Hoffnungslosigkeit widerstehen.

Er schenkt Verstand denen, die sich gegen Ungerechtigkeit einsetzen.

Er schenkt Weitblick denen, die Ideen für eine gute Zukunft unserer Kinder entwickeln.

Er schenkt ein warmes Herz denen, die sein Licht in die Welt tragen, zu allen, die sich danach sehnen.

Lasst uns also guten Mutes in diese Adventzeit gehen und dem Ruf des Propheten Jesaja folgen:

Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir!

Eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und ein gesegnetes neues Jahr wünscht Ihnen


Ihr Pfarrer Peter Spelsberg